Weniger Stress – 6 Tipps, wie Sie den Druck im Job nachhaltig reduzieren.
2021 Jahresausblick

Weniger Stress – 6 Tipps, wie Sie den Druck im Job nachhaltig reduzieren.

Jedes Jahr zum Jahreswechsel wünschen wir uns vor allem: Weniger Stress. Im Job. Aber auch im Privatleben. Doch schon in der ersten Januarwoche drehen die meisten schon wieder viel höher als sie möchten. 6 Tipps, wie Sie den Druck dauerhaft reduzieren. 

  1. Sparen Sie sich dieses Jahr die guten Vorsätze. Sie machen nur noch mehr Stress. Schauen Sie lieber: Was war gut im letzten Jahr und bauen Sie diese guten Dinge aus. Das klingt wegen Corona absurd? War doch alles Mist? Nein. Viele Menschen haben beispielsweise in Corona-Zeiten gespürt, dass Zeiten im Homeoffice auch ihre guten Seiten haben. Andere haben ihre Technikangst überwunden und sich mit Online-Formaten angefreundet. Machen Sie sich eine Liste der Dinge, die gut liefen – und entscheiden Sie, was Sie davon 2021 gerne ausbauen bzw. fester im Leben etablieren möchten.
  2. Friss den Frosch: Der ultimative Tipp aus dem Zeitmanagement, der Ihre Psyche entlastet. Fangen Sie den Tag mit der unangenehmsten Aufgabe an, die ansteht. Das Konfliktgespräch mit der Kolleg*in? Die Gehaltsverhandlung mit der Vorgesetzten? Die Absage für den Geburtstag der Tante. Schieben Sie nichts vor sich her. Das frisst Energie und Nerven. Ist die Kröte geschluckt, wird alles leichter.
  3. Seien Sie sich selbst ein Freund: Sie sind gestresst, weil eine Aufgabe Sie überfordert oder in der vorgegebenen Zeit nicht machbar ist? Stellen Sie sich innerlich vor, ein enger Freund befände sich in der gleichen Lage. Was würden Sie ihm raten? Sie werden erstaunt sein, wie oft einem mit diesem Gedanken-Trick gute Lösungen einfallen. 
  4. Stille Stunde: Unterbrechungen sind Zeit- und Energiefresser Nummer 1 im Job. Im Büro: Sorgen Sie für eine Stunde ungestörte Arbeitszeit am Vormittag und erledigen Sie in dieser Zeitspanne Ihre anspruchvollsten Aufgaben. In sozialen und gewerblichen Berufen: Ziehen Sie sich für Konzeptarbeiten oder die Strukturierung komplexer Aufträge kurz zurück und versuchen Sie nicht, dies zwischendurch zu erledigen. 
  5. Intelligent Pausen machen: Der Geist braucht nach 60 bis 90 Minuten eine kurze Erholung. Aufstehen. Lüften. Rumgehen. Eine Mittagspause ist ab 30 Minuten erholsam. Am besten im Anschluss an die Mahlzeit ein paar Schritte an der frischen Luft gehen.
  6. Stressreduzierende Gewohnheiten: Beenden Sie Ihren Arbeitstag mit einem Ritual, einer kleinen Gewohnheit: Fragen Sie sich kurz: Was lief heute gut? Was war schwierig? Womit möchte ich morgen weiter machen? So schaffen Sie sich selbst einen Rahmen, der die Arbeitszeit abschließt – und das Abschalten am Abend wird leichter.

Carola Kleinschmidt ist Trainerin für Stressprävention und Autorin des Jahresbegleiters: „Gesünder arbeiten. Besser leben. 2021“ 52 Wochenübungen stärken Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Resilienz. Ein schönes Geschenk fürs Team und Kund*innen. Vor allem nach diesem fordernden Jahr. Reinblättern und bestellen unter: www.dein-gutes-jahr.de

Foto: Martin Winkler/unsplashed

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